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19.10.2017
charisma

Studentin arbeitet bei einem Escort Service

Begleitservice Info
Wer mit Sandra ausgehen will, muss viel Geld bezahlen. Die Studentin arbeitet bei einem Escort-Service, sie findet das „ganz normal“
Ein- bis viermal wöchentlich wechselt Sandra (Name von der Redaktion geändert) ihren Namen. Immer wenn sie arbeitet, heißt sie Vivien. So hieß auch Julia Roberts im Film Pretty Woman. „Letztens war ich mit einem Mann beim Shopping. Dolce & Gabana und Gucci – für ein paar Tausend Euro. Schön war’s“, sagt sie. Und dann noch: „Ich kann auch Nein sagen. Das ist das Schöne an diesem Job.“ Sie erzählt von teuren Parfums und 500 Euro Trinkgeld. Aber dass eines Tages ihr ganz persönlicher Traumprinz wie Richard Gere im Film bei ihr anfragen könnte, davon träume sie nicht. „Selbst wenn ich mich verlieben würde, kehrt in jeder Beziehung irgendwann Alltag ein. Lieber bin ich die Geliebte, werde von den Männern auf Händen getragen und lasse mir von ihnen die Füße massieren.“

Sandra alias Vivien arbeitet für einen Münchner Escort-Service. Die 22-Jährige begleitet reiche Geschäftsmänner in exklusive Restaurants, ins Theater, auf Luxusreisen – und ins Bett. Escortagenturen vermitteln ihren zahlungskräftigen Kunden eine attraktive Begleiterin für ein gemeinsames Abendessen oder einen Barbesuch.

„Das erste Mal war schrecklich“

Sandra trinkt eine Tasse Capuccino in einem Schwabinger Café und während sie spricht, spielen ihre Finger immer wieder mit einer Strähne ihrer langen dunkelblonden Haare. Der Glanz in ihren hellblauen Augen spiegelt dabei eher jugendliche Unschuld als kalkulierte Verführung. Die Männer, die ihre Kunden sind, sind meist deutlich älter als sie – zwischen dreißig und fünfzig Jahren. Sie sind Unternehmer oder Manager und häufig verheiratet. „Wenn es mit der Ehefrau nicht mehr so klappt oder die vielen Geschäftsreisen wenig Raum fürs Privatleben lassen, suchen die Männer bei mir einfach nach Nähe und Abwechslung“, erklärt sie. Dabei komme es schon mal vor, dass ein Kunde ihr Bilder von der Familie und seinen Kindern zeige. „Das ist schon ein komisches Gefühl. Vor allem dann, wenn deren Kinder schon so alt sind wie ich“, sagt Sandra. Moralische Bedenken habe sie dennoch nicht: „Wenn diese Männer nicht zu mir kommen, dann gehen sie eben woanders fremd.“

Als sich Sandra vor einem Jahr erstmals bei einer Escort-Agentur vorgestellt hat, war sie selbst noch in der Rolle der betrogenen Partnerin. Die Beziehung mit ihrem Freund war gerade zu Ende gegangen. Als sie durch eine Fernsehsendung von den Verdienstmöglichkeiten im Escortbereich erfuhr, wurde sie neugierig. Dennoch blieb sie lange skeptisch und zögerte. Weil Sandra nicht wusste, was sie erwarten würde, begleitete sie ein guter Freund zum Vorstellungsgespräch. Doch auch als sie den Job schließlich bekam, blieben die Gefühle zunächst gemischt. „Das erste mal war schrecklich“, sagt Sandra heute. „Ich hatte so Bammel, als ich in die Wohnung des Mannes hochgegangen bin. Als ich drin war, habe ich dann aber gemerkt, wie viel Geld diese Leute haben. An diesem Abend habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Champagner getrunken. Danach hat sich die Anspannung gelöst und als ich wieder ging, war ich total happy.“ Was zwischen Champagner und Verabschiedung passierte, darüber schweigt Sandra.

Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de


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